Bruchbildanalyse

Mit Hilfe von forensischen Methoden lassen sich die Bruchbilder verschiedenster Klebstoff-Materialverbindungen untersuchen. Die gängigsten Klebstoffe weisen eine (mehr oder weniger) starke Fluoreszenz auf.

Normalbild im Tageslicht
Fluoreszenzbild

Estrich-Klebstoff-Holz-Verbindungen können mit Fluoreszenzbildanalyse auf eventuelle Fehlerquellen untersuchen werden.
Estrich weist kaum Fluoreszenz auf und erscheint im UV dunkel. Holz hat, je nach Holzart, eine eher schwache Fluoreszenz und der Klebstoff fluoresziert am stärksten. Dadurch lässt sich ein Bruchbild sehr gut analysieren und auch geringste Unterschiede der verschiedensten Materialien können im UV sichtbar gemacht werden.

VIS-Bild
Fluoreszenzbild

Im Falle einer Holzverklebung (z.B. im Fußboden) ist es oftmals von Interesse, ob ein Kohäsionsbruch im Holz vorliegt. Hierbei ergibt sich die Problematik, dass einige Klebstoffe transparent sind und nicht richtig vom Holz unterschieden werden können (linkes Bild).
Mit Hilfe von Fluoreszenzbildanalyse im UV Bereich und verschiedener Filterkombinationen lässt sich der Klebstoff gut vom Holz unterschieden. Dadurch können erste Schlüsse gezogen werden und eine eventuelle genauere (Labor-) Untersuchung kann weitere Ergebnisse liefern.

Normalbild im Tageslicht
Fluoreszenzbild
Fluoreszenzbild

Auf den drei Bildern ist ein Stück Linoleum-Fußboden zu sehen. Es handelt sich bei allen drei Bildern um den exakt gleichen Ausschnitt. Das linke Bild zeigt den Fußboden im Normalbild bei Tageslicht wohingegen es sich bei den beiden anderen Bildern um Fluoreszenzbilder handelt.
Mit verschiedenen Filter und Licht Kombinationen lässt sich der Fußboden sehr gut analysieren und es können Aussagen getroffen werden ob geforderte Produkte verwendet worden sind.